Führen aus dem Homeoffice

virtuelle Veranstaltung, 25.11.2020 Nachlese: Elisabeth Hirt

Premiere für das FIV – am 25. November fand die erste virtuelle und interaktive Veranstaltung statt. Das ausgewählte Thema passte ideal: Führen aus dem Homeoffice. Die Firma ICG (Integrated Consulting Group) mit Franz Schwarenthorer bereitete die Veranstaltung perfekt vor, alle Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher konnten sich einfach und schnell einloggen. Für das virtuelle Socializing am Ende hatte das FiV vorab eine wunderbare Überraschungsbox mit Getränk und Knabbereien an die TeilnehmerInnen verschickt.

Magistratsdirektor Erich Hechtner hieß alle BesucherInnen herzlich willkommen und wünschte einen spannenden Erfahrungsaustausch mit den beiden ReferentInnen Martina Schmied, Personaldirektorin der Stadt Wien, und Robert Pfarrwaller, Vorsitzender der Geschäftsführung Rexel Austria, der österreichische Marktführer im Elektrogroßhandel.

Martina Schmied betonte, „Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben“. Voraussetzung dafür war, dass die Stadt Wien mobiles Arbeiten bereits pilotiert hatte, und Digitalisierung für die Führungskräfte der Stadt bereits vor der Pandemie ein wichtiges Thema war. Wesentlich sei es ebenso, den MitarbeiterInnen zu vertrauen, empathisch zu sein, die Zwischentöne zu hören und reichlich Kontakt zu halten. Dennoch seien MitarbeiterInnen inzwischen „pande-müde“, ein „hübsches Wort“, wie Schmied bemerkte.

Pfarrwaller gab zehn Tipps für „Working from Home und Kurzarbeit“, unter anderem „Kleiden Sie sich für den Arbeitstag“ und „Schreiben Sie eine tägliche To-do-Liste“. Auch er selber habe seinen Arbeitstag während des ersten Lockdowns zuhause bewusst neu strukturieren müssen. Wichtig sei es nun auch, Rituale für Meetings und Kommunikation einzuführen beziehungsweise zu ändern; Kontakte zu KundInnen oder LieferantInnen zu pflegen. Denn laut Pfarrwaller würden Unternehmen nur so gut performen, wie ihre MitarbeiterInnen Einsatz zeigten.

Zwischen den inhaltlichen Inputs wurden immer wieder kleine virtuelle Gruppen gebildet, um sich auszutauschen und über eigene Erfahrungen zu berichten. Auch das abschließende „Cheers“ fand virtuell statt.


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