Smart voneinander lernen

Wien hat in den letzten fünf Jahren einen sehr individuellen Weg in Richtung „Smart City“ eingeschlagen, der sich vom internationalen Mainstream maßgeblich unterscheidet: Wien startete seine Überlegungen mit einem offenen, grenzüberschreitenden Dialog und dem Bekenntnis voneinander lernen zu wollen. Die aus diesem Ansatz über zwei Jahre entwickelte Smart City Rahmenstrategie der Stadt fußt in der Verwaltung, im Zusammenwirken mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft, sozialwissenschaftlichen Einrichtungen, vom Forschungssektor bis hin zur Wirtschaft und internationalen Best Practices und wurde vom Wiener Gemeinderat am 25. Juni 2014 beschlossen.

Die Wiener Smart City Strategie ist somit demokratisch zustande gekommen und nimmt auf diese Weise international sicherlich eine Vorbildfunktion und Sonderstellung ein. Gesamt wurden in der Smart City Wien Rahmenstrategie 38 konkrete Ziele bis 2050 definiert, inklusive Umsetzungsschritten bis 2025, 2030 und schließlich 2050. Evaluiert und begleitet wird der Prozess von unserer Smart City Wien Agentur in Kooperation mit allen PartnerInnen.

Auch auf der Umsetzungsebene kann auf zahlreiche internationale Vorzeigebeispiele aus Wien verwiesen werden: Die kompakte Stadt mit dem daraus resultierenden Mobilitätsverhalten bewirkt, dass Wien schon heute mit einem geringen Energieaufwand auskommt, dass die Wienerinnen und Wiener nur mehr rund 28% ihrer täglichen Wege mit dem Privatauto zurücklegen und dass in Wien Wohnungen nicht nur energetisch zeitgemäß errichtet werden, sondern auch leistbar sind.

Unser Metaziel lautet: Beste Lebensqualität für alle Wienerinnen und Wiener bei größtmöglicher Ressourcenschonung. Das gelingt mit umfassenden Innovationen wie z.B. in den Bereichen der Energie, Mobilität, öffentlichen Beschaffung, eGovernment und der Infrastruktur. Daher nutze ich auch das „Führungsforum Innovative Verwaltung“, in dem sich über 200 Spitzenführungskr.fte aus unterschiedlichen Gebietskörperschaften austauschen. Setzen wir den Weg des grenzüberschreitenden Dialogs fort und setzen wir weitere wichtige Impulse!

Erstveröffentlichung in public


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